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DHS-Gruppe

wilbert

(u.a. Wilbert Kranservice GmbH, Wilbert Turmkrane GmbH)

Amtsgericht Bad Kreuznach, Aktenzeichen u.a. 3 IN 13/13, 3 IN 97/13

 

Die Wilbert Kranservice GmbH entwickelte sich in den 1990er Jahren zu einem der größten Händler für obendrehende Turmkrane des Fabrikats Wolffkran in Europa. Im Jahr 2002 erfolgte der Einstieg in eine eigene Produktion. Die Fertigung von Turmkranen des Fabrikats „Wilbert“ oder „WT“ erfolgte in der Wilbert Turmkrane GmbH, für die im Jahr 2008 eine eigene Produktionsstätte in Waldlaubersheim geschaffen wurde. Aufgrund des Zusammenbruchs des Absatzmarkts für Turmkrane mussten zunächst die Wilbert Turmkrane (3 IN 13/13), später auch die Schwestergesellschaften Wilbert Montage GmbH (3 IN 99/13) und Wilbert Kranservice GmbH (3 IN 97/13) Insolvenzantrag stellen. Es bestanden komplexe Finanzierungsstrukturen im Konzern mit über 30 Finanzierern (Banken und Leasinggesellschaften). Der sog. Mietpark bestand aus ca. 7.800 Kranen und Komponenten, die nach einem Baukastensystem je nach Bedarf zusammengesetzt wurden. Zum Zeitpunkt der Insolvenzantragstellung befanden sich die Krane auf 280 Baustellen europaweit.

 

Die Unternehmensgruppe wurde durch Herrn Lambrecht ein Jahr lang fortgeführt, wobei eine Sanierung zunächst mittels Insolvenzplans geplant, sodann durch eine übertragende Sanierung umgesetzt wurde. Die gesamte Gruppe wurde an einen chinesischen Investor verkauft. www.wilbert.de.

 

Die Presse hat vielfach über den Fall berichtet, u. a.

Rhein Zeitung

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Amtsgericht Bonn, Aktenzeichen 99 IN 180/12

 

Die Wessel-Werk GmbH stellt mit weltweit insgesamt 400 Mitarbeitern (Hauptwerk in Reichshof-Wildbergerhütte, Tochtergesellschaften in China und den USA) Staubsaugerdüsen für nahezu sämtliche Staubsaugerhersteller in Deutschland und Europa her. Dabei bedient sie sowohl das Marktsegment der einfachen Staubsauger als auch das der Premiumgeräte, u.a. der Marken Miele, Bosch/Siemens/Haushaltsgeräte (BSH), Philips und Kärcher. Das Unternehmen war durch eine Leveraged-Buyout-Finanzierung in Schieflage geraten.

 

Der Geschäftsbetrieb wurde ohne Unterbrechung und vollumfänglich aufrechterhalten, was angesichts der Just-in-Time-Strukturen sowohl bei den Lieferanten als auch den Kunden einen hohen Einsatz des gesamten Teams erforderte. Die Umsätze konnten in der Folge durch wiedergewonnenes Vertrauen der Kunden und einer Vielzahl neuer Projekte und betriebswirtschaftlichen Maßnahmen dauerhaft gesteigert werden. Hierzu habe ich zunächst eine starke vorläufige Verwaltung genutzt, später wurde das Unternehmen im eröffneten Verfahren fortgeführt und operativ saniert. Es wurde eine Vielzahl von Investitionen angestoßen. In der Folge konnte ein Investor gefunden werden, an den der Geschäftsbetrieb verkauft wurde. Es wurden sämtliche Arbeitsplätze erhalten, die Lieferanten mit verlängertem Eigentumsvorbehalt erhielten im Lieferantenpool eine Quote von 80%.  www.wessel-werk.de.

 

Die Presse hat vielfach über den Fall berichtet, u. a.

http://www.ksta.de/oberberg/wessel-werke-kein-objekt-fuer-schnaeppchenjaege,15189242,21114304.html